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TORFFASERN – SCHÜTZENDE HÜLLENWIRKUNG

 

  • schützen vor verschiedenen, schädlichen Strahlungen, z.B. von Mobilfunk, Computern, elektrischen Feldern 
  • verstärken die Lebenskräfte  
  • helfen bei verschiedenen Gesundheitsstörungen sowie Sensitivität gegenüber äusseren Einflüssen, z.B. Störungen des Kreislaufs oder Wärmeorganismus’, Verspannungsschmerzen, sklerotisierenden Tendenzen (Rheuma etc.), Mangel an Vitalität,...  
  • wirken insbesondere auf den menschlichen Wärmeorganismus wohltuend, umhüllend, entkrampfend und Eigenwärme aktivierend.  
  • sind erhältlich in Form von textilen Produkten, Bettwaren, Körperpflegeprodukten sowie speziellen Organauflagen für therapeutische Anwendung

 

Anwendungsbereiche von Torffasern

Insbesondere wenn es um Schutz vor verschiedensten Strahlungen geht, denen wir heute überall ausgesetzt sind, haben sich Kleidung oder Produkte mit Torffaseranteil in verschiedener Weise als wohltuend und hilfreich erwiesen. Wir sind ständig umgeben von Radio-/Fernsehsendern und -empfängern, Hochspannungsleitungen, der ganzen Hauselektrik mitsamt Geräten (besonders Computer), Mobilfunkmasten und -telefonen usw., wobei die Belastung stetig zunimmt. Das alles bildet heute eine Verschmutzung auf der ätherischen oder Lebensebene, der man sich nicht mehr entziehen kann, sich jedoch möglichst schützen sollte. Insbesondere Kinder sind hier gefährdet.

Erdstrahlen sind die seit alters her bekannten Strahlungen, die gesundheitsschädlich wirken, wenn man sie nicht erkennt und z.B. einen Schlafplatz über so einer Stelle hat. Hier helfen Unterbetten mit hohem Torffaseranteil, um die Strahlung abzuschirmen und umzuleiten.

Die wärmende, schützende und zugleich vitalisierende Wirkung der Torffasern und ihre Beziehung zur Haut, der menschlichen Hülle, prädestinieren sie geradezu für die Stoffherstellung und -verarbeitung.

Im Gesundheitsbereich gibt es gute Erfahrungen mit Kleidung mit Torffaseranteil bei sklerotisierenden Krankheitstendenzen, Störungen im Wärmehaushalt und Kreislauf sowie bei Verspannungsschmerzen, Mangel an Vitalität oder zu großer Offenheit bzw. Sensitivität gegenüber verschiedenen äusseren Einflüssen.

Inzwischen werden spezielle behandelte Torffaserprodukte nicht nur präventiv, sondern auch gezielt therapeutisch eingesetzt. Ausserdem gibt es verschiedene Öle für die Körperpflege bzw. kosmetische Hüllenwirkung.

 

Eigenschaften der Torffaser

Es gibt eine verblüffende Ähnlichkeit des Wollscheidegrases mit der menschlichen Haut. Es enthält sogenannte Huminstoffe, die den endogenen Melaninen unserer Haut gleichen. Sie bieten Schutz vor zuviel Licht durch Bräunung. Ausserdem wandeln sie lebensfeindliche, ultraviolette, kurzwellige sowie radioaktive Strahlung in langwellige oder infrarote Strahlung um, erzeugen also Wärme und Schutz.

Textilien mit Torffaseranteil wirken also vorrangig durch diese umwandelnde, schützende und wärmende Qualität. Bei zuviel Wärme von aussen wirken sie ebenfalls abschirmend und damit ausgleichend klimatisierend. Da die Torffaser so auf den menschlichen Wärmeorganismus, den Ichträger, wirkt, können auch bestimmte Krankheitstendenzen, die mit dem Wärmekörper zu tun haben, gezielt auf dieser Ebene angesprochen werden.

Durch ihren hohen Säuregehalt sind Torffasern in der Lage Ausscheidungsprodukte der Haut, wie Schweiß, Salze, Gifte, Geruch zu binden und zu neutralisieren. Sie haben ausserdem eine bakterienhemmende Wirkung und einen hohen Gehalt an Kieselsäure.

 

Entstehung, Bearbeitung und Bedeutung der Torffaser

Die für die Textilverarbeitung verwendeten Torffasern stammen aus Hochmooren in Finnland und werden in ca. 50 bis 300 cm Tiefe gewonnen. Sie sind sozusagen "Neben- oder ‚Abfall’produkte" der herkömmlichen Torfgewinnung, bei der die langen Fasern als unbrauchbar ausgesiebt werden.

Für die Verarbeitung in Textilprodukten werden die äussersten Blätter des Wollscheidegrases (eriophorum vaginatum) verwendet, das auf der bemoosten Oberfläche von wässrigen, schwammartigen Hochmooren wächst. Die jedes Jahr absterbenden Pflanzen unterliegen nicht der Humusbildung, sondern werden durch die Verhältnisse des Untergrunds mumifiziert bzw. konserviert. Das bedeutet, dass die Elementarwesen, die die Pflanze wachsen lassen, nicht, wie normalerweise im Jahreslauf, mit deren Absterbeprozess im Herbst befreit werden, sondern sie bleiben gerade an die Pflanzenreste gebunden. Ihre Kräfte verschwinden nicht, sondern stauen sich dann im Laufe der vielen Jahrtausende auf.

‚Rudolf Steiner machte darauf aufmerksam, dass man durch eine biologische Behandlung diese Faser wieder zum Leben erwecken und aus ihr eine gekräuselte, zugfeste und spinnfähige Faser erzeugen könne. Dadurch würde es gelingen, die gefesselten Elementarwesen zu befreien, und diese würden dann aus Dankbarkeit den Menschen schützen vor dem, was in absehbarer Zeit bevorstehe, dass nämlich die Atmosphäre durch Elektrizität, magnetische Felder, Flugzeuge und noch viel Schlimmeres durchsetzt sein wird, dass für den Menschen das Leben auf der Erde zur Qual werde. Kleidungsstücke aus Torffasern aber könnten den Menschen vor diesen Einflüssen aus der Atmosphäre schützen.’ (aus: ‚Der Torf als Heilmittel’ von Dr. Magarethe Hauschka).

Deshalb werden die Fasern bei der weiteren Verarbeitung teilweise in einer aufwendigen Prozedur biologisch behandelt und auf diese Weise veredelt. Dadurch entfaltet sich erst ihre besondere Wirksamkeit. In diesem Bereich der Veredelung wurde von Ruth Erne eine differenzierte Forschungsarbeit geleistet.

Zwar ist es bis jetzt noch nicht gelungen eine reinen, zugfesten Torffaserfaden herzustellen, doch gibt es heute die Möglichkeit Torffasern mit Wolle oder Seide vermischt zu verspinnen und daraus Gewebe herzustellen. Diese handwerkliche Verspinnung zur Faser geschieht mit Anteilen von Wolle und/oder Seide. Der Anteil der Torffaser beträgt ca. 10 bis 50 Prozent. Entscheidend für die heilsame Wirkung ist jedoch vor allem die biologische Behandlung oder Veredelung der Fasern, wobei der Unterschied zu unbehandelten Fasern auch deutlich fühlbar ist.

Alle Produkte werden in Handarbeit hergestellt, was, im Unterschied zu maschinellen Herstellungsmethoden, sicherlich auch zur Wirksamkeit der Produkte beiträgt.